[ Standort: Startseite > Inhalt > Gedankenspiegel > März 2006 ]

Gedankenspiegel

 

 

Heaven in a Wild Flower

To see a world
in a grain of sand
and heaven in a wild flower,
hold infinity
in the palm of your hand
and eternity in an hour

He who binds
himself to a joy
does the winged life destroy:
He who kisses
the joy as it flies
lives in eternity's sunrise.

(William Blake)

 

~ ~ ~

 

Es gibt Sternenwesen aus fernen Welten,
die sich ganz hingeben können, ohne
sich selbst zu verlieren. Es gibt sie auch
auf der Erde, und sie haben die Reinheit
und Unschuld von Kindern.

 

Sonntag, 12. März 2006

Ein halbes Jahr ist inzwischen vergangen seit meinen letzten Gedankeneinträgen - ein halbes Jahr voller intensiver seelischer Prozesse, Erkenntnisse und Lichtblicke.

Vor 14 Tagen hat meiner Beobachtung nach (und derer vieler anderer Menschen) eine weitere sprungartige Öffnung von Toren und Fenstern in die Lichtwelten stattgefunden. Nein - nicht der Schöpfergott höchstselbst ist herabgestiegen, um hier endlich klar Schiff zu machen und das Schicksal der Menschen bestimmend in die Hand zu nehmen, wie mir aus dem großen weiten Netz rundbriefmäßig zu Ohren kam. Was hier geschieht, ist ein weiterer Schritt, den die Menschen kollektiv selbst vollziehen, indem sie eine nächste Stufe von Lichtbewusstsein erklimmen. Leider - oder auch gottseidank - werden in solchen Prozessen auch immer wieder dunkle Wesenheiten sichtbar, die auf den feinstofflichen Hintergrundebenen ihre Machtspielchen mit den Menschen treiben. Diese Aktivitäten entsprechen von ihren Mustern her den irdischen weltweiten Geschehnissen, die in den vergangenen Wochen und Monaten eine weitere Stufe der Eskalation erfahren.

Nicht alle Menschen nehmen diese Energiefelder wahr, aber doch immer mehr. Es wird offensichtlicher, wie sehr die irdisch-materiellen Ebenen des Lebens verknüpft sind mit den feinstofflichen Welten hinter den Schleiern. Das spirituelle Licht wird stärker, und es beleuchtet mehr Dunkelheit. Folglich wird alles Mögliche sichtbar, das vorher im Verborgenen hinter den Kulissen sein Unwesen trieb. Es ist nur nicht immer so einfach, vor lauter sichtbar werdenden Schatten auch die Erhöhung der Lichtfrequenzen und das Wachsen der inneren Kraft zu spüren.

Ganz irdisch finde ich eine Entsprechung des vermehrten Lichts in der Beobachtung des Himmels. Schon seit vielen Monaten bahnt sich viel Licht an. Wolken und Sonne veranstalten sehr, sehr oft wunderschöne und ganz unglaubliche Lichtspiele - in einer Intensität und Häufigkeit, die mich immer wieder zum Staunen bringt. Nie zuvor habe ich so oft regenbogenfarbene Wolken, Sonnenbögen und Halos gesehen. Außerdem war der ganze Winter zu keinem Zeitpunkt grau und trist, auch der vergangene November z. B. hatte nichts von trübsalfördernder und depressiver Stimmung.

Die himmlischen Lichtspiele sind mir ebenso sichtbar gewordene Zeichen und Signale, dass natürlich nicht nur dunkle Gestalten hier herumturnen, sondern dass auch die Wesen der Lichtwelten präsent sind.

Was die mit spiritueller Öffnung einhergehenden notwendigen seelischen Erkenntnisprozesse für viele Menschen schwierig macht, ist die Unbewusstheit um tatsächlich aktive dunkle Wesenheiten, die als anwesende Präsenzen sehr viel deutlicher spürbar werden. Ich beobachte das sowohl in meinem privaten Umfeld, wie auch bei den Menschen innerhalb meiner Reiki-Arbeit. Ich kann nur immer darauf hinweisen, wie wichtig energetischer Schutz ist für Menschen, die auf spirituellen Ebenen unterwegs sind. Das einzusehen, ist nicht immer einfach, ich weiß es wohl. Gründlicher und vor allem regelmäßiger energetischer Schutz sorgt dafür, dass sich die Wahrnehmung der eigenen seelischen Muster und Prozesse nicht vermischt mit energetischen, oft manipulierenden Beeinflussungsaktivitäten aus dem persönlichen Umfeld. 

So hatte ich also - und habe noch - gerade in den letzten 2 Wochen alle Hände voll zu tun mit Erkenntnis und Klärung. Allerlei Illusionen wollten verabschiedet werden.

 


 

Donnerstag, 30. März 2006

Aufbruch ins Licht

Was ist denn nun wirklich dieser vielgenannte "Aufstieg", der immer auch mit der Jahreszahl 2012 verbunden wird? Nun, was das WIRKLICH, also ganz irdisch-real sein wird - wir werden es sehen und erleben an dem, was mit und auf der Erde geschieht.

Der Begriff "Aufstieg" ist mir eher suspekt geworden, weil er schon zu vielerlei fantastischen Interpretationen geführt hat. Weder fahren wir plötzlich auf in die Lichtwelten, noch verlassen wir die irdischen Ebenen. Ich möchte diesen Prozess lieber "Aufbruch ins Licht" nennen, obwohl auch das etwas "plötzlich" anmuten mag.

Es ist nicht der Prozess selbst, der plötzlich stattfindet, sondern es ist unser Bewusstsein, das sich vergleichsweise plötzlich an etwas erinnert, das im Grunde seit Beginn aller Zeiten stattfindet, bzw. - um in den greifbareren Bereichen zu bleiben - seit Beginn des Lebens auf der Erde.

Auch die Jahreszahl 2012 impliziert nichts, das von einem Moment auf den anderen geschehen soll - es ist nur eine Zahl, die u.a. das Volk der Maya errechnet hat. Es stellt einen kalendarisch ausgedrückten Wendepunkt eines bestimmten Zyklus dar, in dem sich die Erde bzw. unser Sonnensystem bewegt und der zur Wintersonnenwende 2012 sein Ende erreicht.